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Nachdem der komplette Stress jetzt vorbei ist, die Noten verteilt (yeah) und das Ganze gebührend gefeiert wurde, muss ich endlich mal wieder was schreiben. Ich war da in letzter Zeit etwas nachlässig, obwohl eigentlich genug passiert ist. Deshalb jetzt: WAS NOCH GESCHAH:
Am 26. Januar war erstmal Abschied angesagt, Abschied nämlich von den ERASMUS-Leuten, die nur eine Halbzeit hier verbracht haben, das klingt traurig, die Gestaltung allerdings war trotz des traurigen Anlasses recht fröhlich, wie folgende Bilder vielleicht bestätigen:
  Alles beginnt mit smalltalk,.............einige legen besonderen Durst an den Tag...
  Abschiedsphotos gehören dazu....auch die norwegische Fraktion hält tapfer die Stellung..
  ein paar Biers :-),...........................die Stimmung lockert sich...
  erste private Autogramme...............die Zunge wird schwer...
 Die obligatorische Adressliste geht rum (Konzentrationsschwierigkeiten? Feinmotorische Probleme? Devil in disguise???). Nachfragen ergab:
  Alles in Ordnung..........................bis der Bus kommt und ausgetrunken werden muss! Das war jetzt eine sehr kurze Beschreibung eines doch langen Abends, aber das muss reichen! Am 1. Februar war ich dann mit Susan am Strand. Ja, ja, richtig, erster Februar, ca. 20 Grad Celsius, Sonne, spazieren, so kann man leben. Doch hier einige Eindrücke
   Es tut doch verdammt gut ab und zu in die Natur zu fahren, das Stadtleben ist sehr schön, aber so etwas muss doch ab und zu sein! Vor allem wenn man so einen Hausstrand vor der Tür hat! Am 8. Februar waren wir dann in Cognac. In La Rochelle hatten wir dieses Städtchen auf dem Rückweg nicht mitnehmen können, deshalb wurde ein Extraausflug dorthin beschlossen. Cognac ist schön, nicht sooo lohnenswert wie z.B. St. Emillion, aber schön. Die Hauptattraktion einer Distilleriebesichtigung blieb uns allerdings an einem Sonntag ausserhalb der Saison verwehrt. Aber auch darüber wird noch berichtet, das wird nämlich nachgeholt! Dafür sind wir dann nach Saintes gepilgert, auch ein lohnenswertes Ziel mit zwei grossen sehenswerten Kirchen.
Nach diesem touristischen Sonntag war dann wieder Lernen angesagt, wie die Woche über natürlich auch! Dienstag war ja dann die mündliche Prüfung bei Mademoiselle Krémer in Unternehmensführung. Da nur die Darmstädter Crew in diesen Genuss kam, wurde darauf dann auch nur im kleinen Kreis bei Roman mit ein wenig Rotwein angestossen.
Der nächste Punkt war der Geburtstag von Moritz, der Abschied von Ingo am 12.2., die beide das fast allabendliche Treffen einer hispano-italo-germano-ERASMUS-Auswahl vor einer der Mensen nutzten. Zugegeben, für Abends draussen Feiern ist es schon noch ein wenig frisch, aber wir sind ja nicht aus Zucker. Es wurde also auf fröhliche Vorstadt-Prolo-Manier gefeiert, ein Auto mit Musik und viele, viele Leute. Feuchtfröhlich ging es dann später mit dem Bus in die Innenstadt zwecks Besuch eines Tanzlokals! Im Bus offenbarte sich mir mit unglaublicher Klarheit ein wunderbares Beispiel eines Teufelskreises! Man nehme ca. 30 Erasmusstudenten, hauptsächlich Spanier, die alle mehr oder weniger alkoholisiert in einen Bus steigen. Bier war alle aber die Spanier hatten noch ihr Nationalgetränk Calimocho (eine Mischung aus Cola und Rotwein, die brauchen das da unten, das Zeug hält denen ihre Vitalfunktionen aufrecht, so wie die das trinken; Rechtschreibung ohne Gewähr). Also, besoffene Spanier mit Calimocho (teilweise mit Zigarette) im Bus. Besoffene Spanier heisst soviel wie: Es wird laut, es wird gesungen und es wird vor allem laut gesungen!!! Hier beginnt das Dilemma: Der Busfahrer hat keine Lust auf besoffene Spanier und lautes Singen, folgert daraus, dass schnelleres Fahren schneller ans Ziel führt und die Spanier samt Gesängen schneller aus dem Bus sind. Klingt gut. Schnelleres Fahren führt aber zu massiven, unkontrollierten Fahrgastbewegungen die bei einigen Spaniern wiederum lautstarkes Geplapper über genannte Bewegungen hervorrufen. Die restlichen noch singenden Spanier versuchen dieses Geplapper logischerweise durch Lautstärkenregulierung der Gesänge zu übertrumpfen. Diese Regulierung veranlasst den Fahrer zu erneutem Nachdenken. Die interne Nutzen-Risiko-Abwägung mit anschliessender Ressourcenoptimierung führt also erneut zu einer Anpassung der Geschwindigkeit, undsoweiterundsofort!
 
  Hier einige unter Todesmut (ich musste einen Griff loslassen!) geschossene Momentaufnahmen der Situation. In der Stadt angekommen verteilte sich die gesamte Gruppe auf verschiedene Discos wo der Abend dann seinen finalen Lauf nahm. So, das ist jetzt mal wieder der aktuelle Stand, sobald es etwas Neues zu berichten gibt, tue ich das natürlich sofort!
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