Meeresfrüchte-Essen

Wir schreiben Sonntag, den 5.10.03, nach einem kulturellen Nachmittag in Bordeaux machen sich Laura (bekannt), Luisa (bekannt) und Susan (Jurastudentin aus der Schweiz) und Jochen (drei davon im Bild links) auf den Weg an das nahegelegene Bassin d?Arcachon. Dort werden äusserst erfolgreich Austern gezüchtet. Da alle vier (vor allem Jochen) schon lange davon geträumt haben, mal so richtig schön Meeresfrüchte essen zu gehen, sind alle (vor allem Jochen) sehr aufgeregt.

Leider ist die Eigenart der Gallier nicht vor halb acht abends das diner zu eröffnen noch nicht bis zu unseren Protagonisten durchgedrungen, deshalb wird spontan noch ein kleiner Spaziergang am Bassin dazwischengeschoben (Photo des Bassins bei Ebbe). Hier schlägt unseren vier Freunden das erste mal kalter Wind ins Gesicht. Die von der Sonne verwöhnten Studenten beschweren sich inzwischen schon über Temperaturen unter zwanzig Grad. Nachdem eine gute Stunde der Kälte und des zermürbenden Hungers trotzend überbrückt sind (siehe Photo rechts), fallen die Vier in das seit Ankunft ausgemachte und sorgfältig beäugte Restaurant ein. Laura und Luisa entscheiden sich zielsicher für einen Salat und einen Eimer ?moules?. Susan und Jochen teilen sich nach längeren Beratungen einen Haufen Meeresfrüchte (Photo). Vorher allerdings entgeht es dem aufmerksamen Kellner nicht, dem einzigen männlichen Teilnehmer moralische Unterstützung bei seinem Los in Form einer Peitsche zukommen zu lassen (der erzählt irgendwas von ?martinet?, ich denk noch ja ja, weiss zwar nicht was es ist aber bring nur her, da kommt der mit diesem Lederzüchtiger an...). Um das etwas zu relativieren werden noch einige andere Utensilien verteilt, so ein Nussknacker als auch diverse Stechwerkzeuge!

Alsbald ist die Euphorie nicht mehr zu halten und es wird wild auf unschuldige Meeresfrüchte eingestochen, werden Scheren geknackt, Austern geschlürft, Muscheln ausgesaugt. Der Autor erspart den Lesern an dieser Stelle Photos.

Als dann das opulente Mahl endlich beendet, der letzte Kaffee getrunken, die letzte ?Choki? (schönen Gruss in die Schweiz) gegessen ist machen sich die Vier völlig erschöpft von diesem harten Tag, doch glücklich über das Vollbrachte, auf den Weg nach Hause.

Hier vielleicht noch ein paar Eindrücke (danke an Laura für die Photos, ich konnte ja mit meinen Fischpfoten keine Photos mehr machen):